NSP 2022 - Präludium auf Burg Steintrutz


Ort

Burg Steintrutz, Sitz des Vogtes der herzöglichen Vogtei Brüllenbösen

Zeit

Anfang Neugeburt (Tsa) 1044 BF

Personen

Barox groscho Burgamon, Vogt von Brüllenbosen

  • Xarox groscho Luren, Adoptivsohn und Leibwächter des Vogtes, Zwillingsbruder von Holdar
  • Holdar groscho Luren, Adoptivsohn und Leibwächter des Vogtes, Zwillingsbruder von Xarox

Xorgolosch groscho Fuldoram, Edler von Erzwacht
Gorthak groscho Glorinthax, Edler von Ingrafall


Eine Briefspielgeschichte von BorBar, Erzwacht und Ingrafall.

Ein winterliches Treffen

Anfang Neugeburt, Festung Steintrutz, Sitz des Vogtes

Das Feuer im Kamin prasselte fröhlich vor sich hin und wärmte das große Arbeitszimmer des Vogtes. Im Raum waren an allen Wänden Regale bis unter die Decke gebaut, die voller steinerner von Runen bedeckter Schrifttafeln, Folianten und Pergamentrollen standen. Des Weiteren waren kleine Mechaniken, Fässchen, Tabakdosen, Pfeifen dort verstaut.

In den Ecken und auf dem Boden standen weitere größere Artefakte und eine Sammlung verschiedener Äxte und Beile.

Der große Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, war auch voller Bücherstapel, Aufzeichnungen, Tabellen und weitere Pergamente. Auf einem bequemen Sessel mit breiten Armlehnen saß der Vogt - wie fast immer ein Pfeifchen im Mundwinkel - und wälzte die letzten Bilanzen der Brüllenböser Brauerei.

In diesem Moment klopfte es und Xarox steckte seinen Kopf durch die Tür.

“Väterchen, sie sind da!”

“Na, dann lass sie doch herein”, freute sich der Vogt und schob die Dokumente zusammen.

Beim Eintritt in das Zimmer lächelte Gorthak ehrlich und freundlich und verneigte sich leicht. Dabei raschelte das Reisegewand, dass es schaffte Schlichtheit und Eleganz zu kombinieren, leise.

“Garoschem, Hochgeboren”, nach diesen Worten richtete sich Gorthak wieder auf. “Ich denke ich kann sowohl in Xorgolosch als auch meinen Namen unseren herzlichsten Dank für die Einladung aussprechen.”

“Nun lass das hochgestochene Gerede, wir sind hier unter uns!”

Gorthak kam nicht umhin, bei dieser Entgegnung zu Grinsen.

„Ihr seid fett geworden, mein Vogt!“ Nachdem Xorgolosch Sohn des Fuldoram, gekleidet in die traditionelle Tracht der xorloscher Bergleute, dem ehrwürdigen Gorthak groscho Glorinthax respektvoll Vortritt und Eröffnungsworte überlassen hatte, war kaum zu übersehen, dass sich der Edle von Erzwacht mühte, die Wiedersehensfreude mit seinem väterlichen Freund und Mentor zu überspielen.

„Herzöglicher Vogt müsste man sein. Prasselndes Feuer, gemütliche Sessel. Und einen Koch wie den Euren bezahlen können!“ Der junge Angroscho trat auf den Sessel zu und breitete die Arme für eine herzliche Umarmung aus. „Garoschem Barox!“

Falten zeigten sich bei dieser Begrüßung auf dem Gesicht Gorthaks, welche durchaus auch eine Landkarte für ein Gebirge hätte sein können. Die gehobene Augenbraue zeigte dazu deutlich, dass der Angroscho es nicht für notwendig hielt, seine Gefühle oder zumindest Meinung in diesem Personenkreis verstecken zu müssen.

“So, so, mein Freund”, grummelte der Vogt. “Du meinst das ich fett geworden bin und willst dann auch noch, dass ich ich aufstehe um Dich zu begrüßen?”

Ohne sich aus seinem Sessel zu erheben, zog der Vogt noch einige Male tief an seiner Pfeife und musterte seinen Freund.

Dann meinte er mit breitem Grinsen “Ich will ja nicht so sein …” und erhob sich aus dem Sessel, um den Angroscho zu umarmen.

Xorgolosch konnte sein Grinsen nicht länger zurückhalten und drückte den Vogt kräftig an seine Brust. Sein nur brustlanger, von drei schlichten Bartklammern gehaltener schwarzer Bart verdeckte kaum die mit einigen Schmuckknöpfen versetzte Weste, die schon bessere Tage gesehen hatte.

„Der Winter hat die Erzwacht fest in seinem Griff. Wir werden einige Zeit brauchen, die Wege zu den Minen wieder frei zu bekommen.“, platzte der für seine mäßige Selbstbeherrschung bekannte Xorgolosch hervor.

„Aber deswegen bin ich nicht hier.“

Nun da es an Gorthak war, bewegte er sich gemessenen Schrittes von der Tür auf den Vogt zu. Das Amulett an seinem Hals wippte dabei leicht bei jedem Schritt. Ein roter tropfenförmiger Feueropal eingefasst in einem weißen fast durchsichtigen Bergkristall war umrahmt von einer goldenen Fassung. Das Schmuckstück schien das Licht und die Wärme des Kaminfeuers aufzunehmen und zu verstärken. 

Bei Barox angekommen, reichte Gorthak diesem den Arm zur Begrüßung.

“Es freut mich auch Dich gesund und in bester Laune zu sehen!” begrüßte der Vogt seinen Lehnsmann.

Nach der Begrüßung deutete Barox in die Ecke des Raumes, wo um einen kleinen runden Tisch voller Pfeifen und Tabakdosen eine handvoll Sessel standen.

“Nun, setzt euch, nehmt ein Pfeifchen und erzählt mir, was es Neues gibt!”

Es selbst ließ sich in einem der Sessel nieder, stopfe noch ein wenig Tabak nach und wartete darauf, was ihm seine beiden Edlen so für Neuigkeiten zu berichten hätten.

Erzwacht, wie er seit bald 20 Jahren in seiner menschlichen Funktion von Vertrauten gerufen wurde, ließ sich in einen Sessel sinken, griff sich mit prüfendem Blick eine bestimmte Tabakdose und ließ Pfeife schmauchend dem älteren Angroscho aus dem benachbarten Edlengut das Wort, wie es sich für einen Kurzbart gehörte. Die Angelegenheit mit seiner Ehrenschuld gegenüber dem gräflich-gratenfelser Rat für Victualien und Proviantwesen würde schon so lange warten müssen.

“Zu einem Pfeifchen sag ich nicht nein, das weißt du.” Freude schwang in seiner Stimme mit. Etwas verlegen setzte er hinzu “Ich müsste mir nur wieder eine Pfeife borgen. Meine liegt wieder einmal zuhause. Was ich jedoch nicht vergessen habe…” setzte Gorthak schnell hinzu “... ist dies hier. Feinstes Mohacca Pfeifenkraut.” Während dieser Worte griff er unter sein Reisegewand und zog ein einfaches, dafür aber umso volleres Säckchen heraus und legte es auf den Tisch zu den anderen Tabaksorten. Es war fast schon eine Tradition geworden, seinem Lehnsherrn bei jedem Besuch einen Beutel mit gutem und am besten jedes Mal anderen, Tabak zu schenken.

“Du verwöhnst mich …”, freudig griff der Vogt zu, öffnete das Säckchen und nahm einen tiefen Atemzug. “Angaruschoromdrosch! Ein wahrhaft feines Kräutlein, danke Dir!”

“Xorgolosch wärst Du so freundlich anzufangen? Ich muss zuerst meine Gedanken ordnen und meine Pfeife stopfen. Etwas Gemütlichkeit muss schließlich sein!” Mit diesen Worten begann er die passende Pfeife zum erwählten Kraut zu suchen.

Genussvoll einen tiefen, weiteren Zug nehmend und den Rauch aus der Nase entströmen lassend, ergriff der Edle das Wort.

“Aber sicher, mein Bester. Es ist so: ich stehe bei einem ehemaligen Kameraden aus dem Haffaxfeldzug in der Schuld und bräuchte Euer Einverständnis, ihn in einer dringenden Angelegenheit im kommenden Marktmond zu unterstützen. Ich denke, ich wäre Ende des Monats wieder zurück.”

Es war dem Zwerg anzusehen, dass es ihm um keine angenehme Sache ging. Xorgolosch schien kurz stirnrunzelnd zu überlegen, ob er noch etwas ergänzen sollte, endete dann aber damit zu beteuern, dass sein Bruder Fratam derweil die Geschäfte im Gut führen könne, so der Vogt mit der Reise einverstanden wäre, und widmete sich die Blicke der beiden anderen Zwerge meidend dem Nachstopfen seiner Pfeife.

“Ich habe da das vollste Vertrauen, dazu kenne ich Dich schließlich gut genug.” stimmte ihm Barox zu. “Willst Du mir verraten wo es hingeht oder ist es ein Geheimnis?”

„Er bat mich etwas geheimnistuerisch um Diskretion. Ich denke, ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass es ins Gratenfelsische gehen soll. Das Reisegepäck steht vor der Tür und Fratam weiß, dass ich länger wegbleibe, wenn ich Deine Erlaubnis habe.“ Xorgolosch schien sich seiner Sache weniger sicher zu sein, als er vorzugeben versuchte. „Du weißt, Du kannst auf mich zählen. Wenn sich diese Geheimnistuerei als etwas Unstatthaftes herausstellen sollte - mein vor Angrosch geleisteter Eid Dir gegenüber wird im Zweifel immer über einem gegebenen Wort stehen.“

Als ob er erleichtert war, das Thema wechseln zu können, wandte sich der Edle von Erzwacht an Gorthak: “Aber was führt Dich dieser verschneiten Tage fort von Ingrafall, ehrwürdiger Gorthak?”

Zufrieden seine Pfeife rauchend ließ sich Gorthak noch einen Moment zeit, bevor er antwortete. “Ich hatte hier ganz in der Nähe noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Und da die Arbeit jetzt getan ist dachte ich, ‘wenn ich einmal hier bin kann ich meinem ehrenwerten Lehnsherren dem Hochgeborenen herzöglichen Vogt von Brüllenbösen, Barox Sohn des Burgamon selbst, einen Besuch abstatten und mein Schutzgeld in Form einer riesigen Tabaklieferung überbringen.’” Gorthak versuche vor allem den letzten Teil des Satzes mit übermäßigem Ernst zu sagen, konnte sich am Ende jedoch ein Grinsen und glucksen nicht verkneifen.

Nach einem weiteren tiefen Zug fuhr er fort “Aber kommen wir zu den Neuigkeiten. Was Du da zu berichten wusstest, edler Xorgolosch ist höchst interessant. Ich habe ein ebensolches Schreiben erhalten. Viel stand zumindest in meinem Brief nicht. Außer, dass ich mich Mitte Marktmond im Gut Neukrashof einfinden soll. Hilfe werde benötigt. Natürlich soll auch ich Diskretion bewahren, jedoch, bei Angrosch, wem soll man heutzutage noch vertrauen, wenn nicht einem Groscharoroximangrasch. Hierzu wollte ich mich mit dir beraten Barox.” Danach widmete er sich wieder der Pfeife.

Xorgolosch hieb mit der Linken auf die Tischplatte, dass die Tabakdosen einen Satz machten. „Bei den Brustzitzen des Väterchens! Das ist doch nicht möglich, was für ein Zufall!“

“Du meinst es sei ein Zufall?” fragte der Vogt erstaunt und dabei ein paar unförmige Ringe aus seiner Pfeife entlassend. “Ich glaube nicht, dass die Pläne des Weltenschöpfers Zufall sind. Vielleicht können wir sie nicht immer durchschauen, aber der Allmächtige Baumeister hat seine Gründe, dass er euch heute heute hier vor meiner Tür zusammengeführt hat.

Und wenn Garoscho Gorthak meinen Rat möchte, dann müsstet ihr mir schon etwas mehr darüber berichten.”

Mit etwas ruhigeren, runden Rauchkringel ausstoßend ließ sich Barox wieder in seinen bequemen Sessel zurück sinken und wartete darauf, dass seine Lehnleute ihm die Geschichte erzählten.

„Natürlich, der Weltenmechanismus hat uns hier zusammengeführt! Das Schreiben klingt tatsächlich ganz wie jenes, das ich erhielt. Er scheint speziell die Hilfe von Zwergen zu benötigen, was meinst Du, Garoscho?“, fügte Xorgolosch an Gorthak gewandt hinzu.

“Warum Väterchen Angrosch die Rädchen so setzte, wird sich früher oder später zeigen. Ob auch der Brief und die Bitte des Werten Greifax damit zutun haben werden wir sicherlich bald herausfinden.” Während dieser Worte spielte der Zwerg geistesabwesend mit seinem Anhänger.

Mit den Worten “sag gibt es etwas zu berichten, was in letzter Zeit geschehen ist, dass uns Oldebor Greifax um Hilfe fragen könnte? Du hörst doch sicher mehr Klatsch, Tratsch und Gerüchte als wir beide. Und viel mehr, als das was ich dir erzählt habe stand nicht in dem Brief, sodass wir wie Langbeine in einem dunklen Stollen umherirren.” wandte sich der Angroscho an Barox.

“Hmm”, brummte der Vogt und überlegte kurz. “Ein Greifax? Aus dem Gratenfeldschen. Mit dem habe ich nicht viel zu tun. Es gibt dort auch sehr wenig Angroschim. Am Kosch ein paar verstreute Bingen und ein paar Garoschim, die sich als Schmiede und Handwerker in den Städten und Dörfern verdingen.

Nein, da kann ich euch nicht weiterhelfen.

Aber Oldebor ist, wenn ich mich recht erinnere für die immer leere Kasse der Greifax’ zuständig, daher wird es sich um das Füllen derselben gehen.”

Mit dieser Vermutung zufrieden ließ sich Barox wieder zurück in seinen Sessel sinken und schmauchte weiter an seiner Pfeife.

„Ihr erinnert euch doch sicher an die Sache damals gegen die abtrünnigen Albernier.” Es war dem schwarzbärtigen Angroscho anzusehen, dass es ihm um keine angenehme Erinnerung ging. Der frisch ernannte Edle von Erzwacht war mit seiner handvoll Männer und Frauen für das Halten eines kleinen Teilabschnitts im nordmärker Aufgebot verantwortlich gewesen, als just an dieser Stelle ein Reitertrupp der Separatisten in seinem Rücken tief in die nordmärker Stellung hatte vordringen können. Zwar hatte die Attacke in einem gnadenlosen Ausfall geführt vom Junker Oldebor Greifax zurückgeschlagen werden können, und auch Erzwacht hatte der Junker im letzten Moment aus seiner misslichen Lage errettet, jedoch hatte er die meisten seiner Leute verloren und viele weitere Nordmärker waren durch die Unachtsamkeit des militärisch völlig ungeschulten Zwerges gefallen. Während der gelernte Bergmann den Umgang mit Kurzaxt und Ogerschelle mittlerweile einigermaßen beherrschte, stand er mit den Metzeleien und taktischen Finessen der Schlachtfelder bis heute auf Kriegsfuß.

“Ich versprach Oldebor bei meinem Wort als Zwerg, meine Ehrenschuld bei ihm zu begleichen, sobald er eines Tages meine Hilfe benötigen würde. Nun – das Schreiben spielt auf genau diesen Vorfall an. Und selbstverständlich stehe ich zu meinem Wort! Ka Angrosch garaschmox!”

“Ich habe zwar keine Ehrenschuld bei dem gräflichen Rat Greifax, aber auch hier gibt es Gründe, warum er mich kontaktiert und um Hilfe gefragt hat. Wie dem auch sei, wenn unser ehrenwerte Angroscho Barox nicht weiß, wie wir dem Rat und der Grafschaft helfen können, dann müssen wir wohl hin und nachfragen!” Bei diesen Worten schmunzelte Gorthak und murmelte etwas unverständliches in seinen zusammen geflochtenen Bart. Vor lauter überlegen hatte der Zwerg die Pfeife völlig vergessen, sodass diese in einem letzten leichten Glimmen erstarb.

„Wenn wir gleich ins Albernische übersetzen und von Lyngwyn die Reichsstraße 3 nehmen, sind es von Steintrutzweiler keine 10 Pakasch bis Gratenfels. Genug Zeit uns etwas umzuhören. Diskret, versteht sich. Verwandtschaft habe ich dort leider nicht, aber der eine oder andere Garoscho dort wird uns doch sicher ein paar Neuigkeiten berichten können.“ Erzwachts Tatendrang wirkte aufrichtig, aber ob er die von Greifax erbetene Diskretion würde wahren können, stand auf einer ganz anderen Steintafel.

“Solange Du bei der Erforschung Deiner ‘Neuigkeiten’ nicht den Termin mit Oldebor verpasst”, ermahnte ihn der Vogt. Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal gewesen, dass der Edle zu spät zu einer Verabredung gekommen wäre.

„Was soll das heißen?“, brauste der Getadelte ertappt auf. „Habe ich Dich je im Stich gelassen? Du weißt, der Weg von Erzwacht ist weit und nicht in bestem Zustand.“ Grummelte er entschuldigend. Dass er sich dabei zu gerne mit Passanten verquatschte, war Gemeingut.

Das Schmunzeln des Vogts konnten die beiden Edlen auf Grund des dichten Bartes und der Qualmwolken aus der Pfeife nicht erkennen.

“Mach dir darum keine Sorgen, ich werde diesen ’jungen Heißsporn’ schon pünktlich zum Termin schleifen!” Dabei sprach Gorthak das ‘jungen Heißsporn’ extra betont, ernst und langsam aus. Den Ansatz eines Grinsens konnte er sich trotzdem nicht verkneifen. “Ich hatte zwar vor, vorher noch einmal nach Ingrafall zu reisen und mich entsprechend auf die Reise vorzubereiten, aber das Wichtigste habe ich ja dabei. Da fühlt man sich gleich 80 Jahre jünger, als man mit nichts als seiner Axt und einem Rucksack voller Tand auf Abenteuerreise ging.” Nun wurde Gorthak betont ernst. “Hast Du ein Anliegen oder etwas, das wir dem werten gräflichen Rat ausrichten dürfen, Barox?”

“Nein”, antwortete der Gefragte kopfschüttelnd. “Bestellt Oldebor einfach nur einen Gruß von mir.”

Erzwacht hatte sich längst wieder dem guten Pfeifenkraut gewidmet. „Das werden wir, Barox, das werden wir.“

Nachdem die drei noch eine ganze Weile mit alten Geschichten am Kaminfeuer verbracht hatten, erhob sich Xorgolosch schließlich mit verschmitztem Blinzeln: „Wir sehen uns bei der Rückkehr. Lass Dich ruhig weiter mästen in Deinem Sessel!“

Der Vogt brummte nur genießerisch, er würde sich die Zeit bis zur Rückkehr seiner Edlen aus dem Gratenfelsschen mit dem Verbrauch des geschenkten Krauts verbringen.

Kurz, nachdem sich Xorgolosch erhoben hatte, stemmte sich auch Gorthak aus dem Sessel. Er verneigte sich leicht vor Barox “Vielen Dank für das Kraut und die Wärme. Hoscha reworim!”

“Hoscha reworim, Garoscho!” antwortete der Vogt, der sich auch gleich wieder an die Liste mit den Erträgen aus der Brauerei machte.


~ Ende ~


(Dokument hängt an).