Vogtei Brüllenbösen

Nor-II-03P Baronie Brüllenbösen

Wappen Brüllenbösen (c) S. Arenas

Wappen
Karte des Lehens

Karte Brüllenbösen

Lage des Lehens
Lehen in der Grafschaft Isenhag

Lehen in der Grafschaft Isenhag

Status: bespielt
Kontakt: BorBar

Im Westen des Herzogtum Nordmarken, zwischen Rodasch und den Ingrakuppen, liegt die Vogtei Brüllenbösen. Ein Fleckchen Land wo die alten Sagen noch lebendig sind. Wo Bauern am Feuer ihren Kindern von vergangenen Tagen berichten. Es liegt wohl daran, dass der zwergische Einfluss in der Vogtei sehr groß ist und deshalb so viele Sagen noch von Vater zu Sohn überliefert werden.

Brüllenbösen grenzt im Osten an die Bergfreiheit Xorlosch und die Baronie Rodaschquell, während man im Norden Albernia erreicht und im Süden auf die Baronie Angroschsgau trifft. Wendet man seine Reise dem Westen zu, betritt man die Baronie Tandosch.

Brüllenbösen ist von dichten Wäldern und hohen Gebirgen durchzogen, nur im Westen im Gut Ackerfelde trifft man auf Ackerland. Die Haupteinnahmequelle der Baronie ist der Erzabbau in den zwergischen Minen, Holz und der Schiffshandel. Auch Ackerbau und Viehzucht spielen eine wichtige Rolle. Blühen doch auf den Äckern des Gutes Ackerfelde prächtige Getreide Felder, Gemüse und Obst.

Mit seinen 3850 Einwohnern gehört Brüllenbösen schon zu den etwas größeren Ländereien des Herzogtums. Besonders der Anteil von zwergischer Bevölkerung (knapp 10 %) trägt einen Teil zu der bestehenden Kultur bei.

Es ist nicht verwunderlich, dass der jüngst ernannte Vogt ein Zwerg ist.

Seine Hochgeboren Vogt Barox Sohn des Burgamon von Brüllenbösen, ist ein Verwandter des Bergkönigs Fargol, Sohn des Fanderam was natürlich einen großen Einfluss auf den Handel mit den Zwergenreichen hat. Auch tat seine Hoheit Jast Gorsam vom Großen Fluss gut daran, die Bande des Herzogtums zu den Bergkönigreichen zu festigen, indem er diese Belehnung aussprach.

Vogt Barox ist ein eher ruhiger Zwerg der sich gerne einmal die Zeit für einen gemütlichen Plausch nimmt. Doch sollte seine ruhige Art nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass er immer noch die bekannten Eigenarten eines echten Erzzwerges besitzt.

Oft wandert der Vogt durch seine Ländereien und verschafft sich höchst selbst einen Überblick. Sollte dem Durchreisenden ein Wandersmann mit einer rauchenden Pfeife, in Begleitung zwei weiterer schwer bewaffneter Zwerge begegnen, dann könnte es in der Tat sein, dass es der Vogt selbst ist.

Die Eigenart, das die Zwillinge Xarox und Holdar, Söhne des Luren immer in des Vogtes Nähe sind, ist leicht erklärt.

Nach dem Tod ihres Vaters nahm Barox die beiden bei sich auf und zog sie groß. Sie erwiesen sich bald als hervorragende Kämpfer und schlugen so die Wege des Kriegers ein, anstatt sich dem traditionsbewußten Erzabbau zu widmen. Schnell entwickelte sich die Zuneigung zu ihrem Ersatzvater in Liebe, welche auch Barox erwiderte und die beiden als seine Söhne anerkannte. So kam es auch, dass die beiden ihm nach Brüllenbösen folgten. Da beide nicht von Barox Seite weichen, hat der Vogt auch auf eine weitere Leibwache verzichtet. Für die Sicherheit der Baronie sorgen fünf zwergische Armbrustschützen, 2 Geschützmannschaften, sowie sechs Reiter. Brüllenbösen gehört auch zu den Ländereien, die eine starke Landwehr ihr eigen nennen dürfen.

Die Festung Steintrutz ist noch ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen. Sie wurde durch zwergische Handwerker der Bergfreiheit Xorlosch wieder in Stand gesetzt und dient nun dem Vogt als Wohnsitz. Am Fuße des Hügels auf dem die Festung steht erhebt sich die kleinere Stadt Steinfriedsweiler. Sie ist mit ihren 800 Einwohnern, die größte Siedlung in der Vogtei. Durch ihre Lage in unmittelbarer Nähe zur Rodasch, herrscht in dem beschaulichen Städtchen ein reger Handel.

In Steinfriedsweiler steht der einzige Ingerimm Tempel der Vogtei, welcher von seiner Hochwürden Durgol, Sohn des Comar geleitet wird. Auch ein kleines Haus der Tsa und ihrer Schwester Peraine sind in der Stadt zu finden. Ebenso gibt es hier ein Haus Borons, won dem aus die Vogtei betreut wird.

In der Nähe der Grenze der Bergfreiheit Xorlosch steht in den Bergen die sagenumwobene Feste Erzwacht. Eine alte zwergische Fluchtburg ebenfalls aus vergangenen Tagen. Lange Zeit war sie in Vergessenheit geraten und erst seit der Amtsübernahme des Vogtes ist sie wieder in vieler Munde. Der Vogt bestellte sofort Handwerker zu der Fluchtburg und begann mit Ihrer Instandsetzung.

Bei den Wanderungen durch seine Ländereien traf er auf Xorgolosch, Sohn des Fuldoram. Dieser durchwanderte die Vogtei Brüllenbösen und kam gerade über einen Hügel, als ein Händler von zwielichtigen Gestalten überfallen wurde.

Xorgolosch griff beherzt in den Kampf ein und rettete dem Händler Leben und Wagenladung. Der Vogt lud den Zwerg auf seine Burg in Steinfriedsweiler ein, wo dieser mehrere Wochen verweilte.

Es mußte Angroschs Wille gewesen sein, der Xorgolosch zur rechten Zeit ein zweites Mal in die Vogtei führte, denn er konnte dem Vogt das Leben retten. War doch der Vogt bei seinen seltenen Begehungen ohne die Zwillinge in einen Hinterhalt geraten und von Wegelagerern festgesetzt worden. Xorgolosch eilte drei Tage und Nächte durch die Vogtei ohne Pause und verständigte die Zwillinge. Schnell waren die Wegelagerer festgesetzt und der Vogt befreit.

Zum Dank ernannte er Xorgolosch zum Edlen und übergab dem Zwerg die Feste Erzwacht und das dazugehörige Gut.

Damit stellte der Vogt nicht nur einen weiteren zwergischen Untergebenen an seine Seite, nein, er sorgte mit der Ernennung auch für die Sicherheit der Erzminen, welche sich im Gut Erzwacht befinden.

In Brüllenbösen befinden sich im Moment fünf belehnte Edlengüter. Das besagte Gut Erzwacht mit der Feste Erzwacht welches von seiner Wohlgeboren Xorgolosch, Sohn des Fuldoram verwaltet wird (Hauptort Xolur). Das Gut Ackerfelde mit seinen schönen Feldern, verwaltet von Ritter Halmar von Schellenberg zu Ackerfelde (Hauptort Perainehuth), das Gut Grafenstift, verwaltet von seiner Wohlgeboren Kinson von Khorogar zu Grafenstift (Hauptort Finsterwald) und die Burg Landwacht, verwaltet von Ritter Filwald von Landwacht (Hauptort Blickenfelde) sowie das Edlengut Ingrafall, das direkt an die Pfalzgrafschaft Angroschsgau grenzt und ebenfalls von einem Zwergen verwaltet wird.

Die Edlen der Güter waren schon unter dem alten Vogt Brüllenbösens belehnt, nur seine Wohlgeboren Xorgolosch und der Edle von Khorogar übernahmen das Lehen unter dem neuen Vogt.

Durch seine offene Art hat Barox schnell das Vertrauen und die Treue seiner Edlen erlangt, welches er zu schätzen weiß.

'Auch in dunkelsten Tagen wächst der Wald, sprießt das Korn und rauscht der Fluss. Wenn auch so manches tapfere Geschöpf den Mut verliert, so wächst ein kleiner Sproß in den tiefen der Wälder Brüllenbösens, bringt Licht, Zuversicht und Mut den Guten in dunkelsten Tagen. So wird Leben was Leben muss und sterben was sterben soll. Brüllenbösen, oh schönes Land, dein sind wir die auf Dir leben, treu sind die Wurzeln und tapfer deine Bewohner.'

Der Hof und seine Ämter

Hofhaltung und Ämter der Vogtei Brüllenbösen

Zusammenfassung

Geschichte

Chronik Baronie Brüllenbösen

Offizielle Quellen


Bruellenboesen-Gueter3.png

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