Turm Furtwacht

Feste Furtwacht

%TMPL:P{"Burg" Bildlink="" Beschreibung="Das höchste und auffälligste Bauwerk der Wehranlage, die im Nordwesten des Dorfes direkt an der Nabla liegt, ist natürlich der dreigeschossige, sich nach oben verjüngende Wehrturm, der, selbst recht hoch, noch einmal auf einem künstlichen Hügel, der sog. Motte, von etwa 6 Schritt Höhe steht. Die Motte selbst ist von einer Holzpalisade umgeben und zusätzlich noch einmal von einem künstlich angelegten Wassergraben, der direkt mit der Nabla verbunden ist und somit immer Wasser führt.

Der Turm ist komplett in feuerfester, massiver Eiche gebaut und stellt sowohl Vorratskammer, Fluchtraum als auch Empfangshalle für wichtige Anlässe dar. Die Festhalle befindet sich im Erdgeschoss und die Ahnen- und Trophäengalerie des Edlengeschlechts dominiert den etwa 10 mal 10 Schritt großen Raum. Hinzu kommen natürlich massive, dunkel gebeizte Stühle und Bänke die um drei wuchtige Tische platziert sind, deren Tischplatten wohl schon desöfteren abgeschliffen werden mussten um den Gästen noch einen wohlgefälligen Anblick bieten zu können. Der Raum ist für etwa 15 Personen ausgelegt, auch wenn es dann schon reichlich eng wird. In den Ecken können kleine Öfen aufgestellt werden, um dem Ganzen im Winter einzuheizen, was auch unbedingt erforderlich ist, bedenkt man die Größe der Halle. Etwa in der Mitte des Raumes befindet sich in der Decke eine Klappe, die mit einer langen Stange aufgestoßen werden kann um dann mittels einer Leiter zur Vorratskammer zu gelangen. Die Kammer, nur 7 mal 7 Schritt groß, ist zum größten Teil mit Wildfleisch in gepökelter und geräucherter Form gefüllt, hinzu kommt etwas Schweineschinken, geräucherter Fisch und noch andere Kleinigkeiten. Wobei zu erwähnen wäre, dass die Kammer in den seltensten Fällen einmal richtig voll wäre, meistens ist sie nur zur Hälfte gefüllt, da selbst die Jagd nicht viel mehr als den Eigenbedarf hergibt. Eine weitere Klappe führt von der Vorratskammer in den „Glockenturm“, der einfach nur ein sehr kleines Geschoss darstellt von etwa 2 mal 2 Schritt, der einzig den Zweck hat, die große Alarmglocke zu tragen und den Wachen bei schlechtem Wetter etwas Schutz zu bieten. Diese verrichten ihren Dienst auf dem restlichen Dach der Vorratskammer, das als Wehrgang mit Holzzinnen ausgebaut ist.

Die Motte herunter führt eine überdachte und recht breite Treppe aus Holz, die der ganzen Anlage den Hauch von Luxus verleiht. Diese endet an einer kleinen Brücke über den Wassergraben, die zwar entsprechend stabil gebaut ist, mit einigen wenigen Handgriffen jedoch vollständig unbrauchbar gemacht werden kann. Überquert man diese Brücke, kommt man in den großen, ebenfalls von Wasser und Holzpalisade umgebenen Hof. Die Palisade ist in diesem Fall besser ausgebaut als die um die Motte, schließlich müssen die Wachen hier patrouillieren und so verfügt die hölzerne Mauer über einen Wehrgang, der zwar weder überdacht noch wirklich breit ist, doch erfüllt er seinen Zweck, ebenso wie die kleinen Türmchen, die der ganzen Palisade Stabilität verleiht und ebenfalls für die Wachen Unterschlupf vor der Witterung darstellen. Von dem Hof führt im Osten eine etwa zwei Schritt breite Zugbrücke über den Graben. Oberhalb der Bücke befindet sich ein Torhaus aus Holz, auf dem stets ein Soldat stationiert ist.

Im Hof selbst findet das eigentliche Leben der Wehranlage statt, im Nordosten der kleinen „Insel“ steht der Palas, ein zweistöckiges Fachwerkgebäude von etwa 10 mal 12 Schritt, welches der herrschaftlichen Familie sowie einer persönlichen Zofe Unterschlupf bietet, die wie der Haushofmeister unter dem Dach ihr Zimmer hat, wo auch die 3 noch freien Gästezimmer liegen.

Östlich des Palas liegt das Gesindehaus, dessen Erdgeschoss zumindest aus Fachwerk, das Obergeschoss und das Dach immerhin aus solider Steineiche besteht. Das Haus, in dem Soldaten, Mägde und selbst Jagdmeister und Wildhüter (letztere nur, wenn sie denn einmal nicht in den Wäldern unterwegs sind) ihr Quartier haben, hat die gleichen Ausmaße wie der Palas, wirkt dabei aber wesentlich schmuckloser.

Im Süden des Hofes liegen die Stallungen, die gänzlich aus Holz erbaut sind. Im Dachboden wird natürlich allerlei Getreide, Stroh und Heu gelagert, aber zwei Bedienste haben dort ebenfalls ihre Kammern. Im Stall befinden sich 9 separate Boxen, von denen allerdings zur Zeit nur 6 belegt sind: Bartolus ist in Elenvina im Noviziat und zwei Ställe sind eh immer für die Reittiere eventueller Gäste reserviert, auch wenn diese Boxen meist von Säcken mit Pferdefutter und Heu belegt sind. Neben der Familie hat natürlich auch der Jagdmeister selbst ein Pferd. Östlich der Stallungen und direkt an diese „gebaut“ ist der einfache Bretterschlag platziert, welcher der Hundemeute bei schlechtem Wetter etwas Schutz bietet. Der ganze Bereich östlich und südlich der Stallungen ist abgezäunt und stellt die Auslauffläche der Hausschweine dar, deren Geruch natürlich das Erste ist, was ein Gast von dem Hof mitbekommt wenn er das Tor im Osten passiert hat.

Von der Zugbrücke aus führt ein Pattweg weiter nach Osten, wo man, vom Hof kommend, zuerst an dem Hof des Schmiedes vorbeikommt und dann auch das Haus des Gerbers und dem des Sattlers vorbeikommt, die praktischerweise gleich an der Quelle ihrer Felle und Häute gebaut haben, was die Wege für beide Parteien, Handwerker und Wildhüter, sehr kurz hält. Geht man noch einige Schritt am Haus des Sattlers vorbei den Weg weiter, so mündet dieser bald in die „Hauptstraße“, die gen Süden zum Dorf und gen Norden zur Zollstation und nach Andergast führt. " Name="Feste Furtwacht" Burgherr="Leuina von Bilgraten" Einwohner="" Besatzung="" Tempel_Schreine="Firunsschrein" Stimmung="" Persoenlichkeiten="

Besonderheiten="" Verwendung_Spiel="" Geschichte="" Offizielle_Quellen="" Inoffizielle_Quellen="" }%

Kategorie: Burg